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Termine:

Samstag 02.05.2026 Teil I von 9.00 bis 13.00 Uhr

Samstag 16.05.2026 Teil II von 9.00 bis 13.00 Uhr


Ort: Humboldt Gymnasium, Humboldtstraße 30, 31812 Bad Pyrmont


Jeder Teilnehmer erhält ein Zertifikat. Mit diesem Zertifikat ist der Teilnehmer berechtigt, die Gewährverschlüsse vom Deutschen Imkerbund (DIB) zu erwerben.
Anmeldung bitte direkt bei Herrn Heinrich Schaub Mail: melliferisch@t-online.de, Tel.: 05281/606330

Anmeldung direkt über die Internetseite vom Laves unter
www.laves.niedersachsen.de/startseite/tiere/bienenkunde/termine/umlarvtage-zur-zuchtstoffabgabe-220144.html
Jedes Jahr bietet das LAVES Institut für Bienenkunde in Celle Zuchtstoff für die Imkerschaft an, ein Service, der von vielen Imkerinnen und Imkern genutzt wird.
Termine:

    Als Partner des "Grünen Labors in Hameln laden wir euch herzlich ein, mit uns für die Wildbienen aktiv zu werden. Kommt ins grüne Labor und gestaltet euer Wildbienen-Hotel damit die Schwestern unserer Bienen aus zukünftig ein schickes Zuhause haben in dem sie ihre Familie großziehen können.

    Weitere Infos auch unter: grueneslaborweserbergland.de/veranstaltungskalender/232-bau-dir-dein-eigenes-wildbienen-hotel.htm

    (Hameln-Pyrmont) Die Wespenzeit hat begonnen und bereits für erste Aufregungen gesorgt: denn es waren einige Schwärme der Honigbienen unterwegs, die irrtümlich für Wespenvölker gehalten wurden. Außerdem gab es Beobachtungen schwarz-gelber Insekten, der Größe nach als Hornissen vermutet. In allen Fällen waren Entwarnungen möglich – wenn nicht gleich in einem Telefonat, dann spätestens bei einer Beratung der Betroffenen vor Ort. Dabei wurden die Bestimmungsmerkmale einer Honigbiene erklärt und der Kontakt zu Imkern vermittelt. Tatsächlich hat die Königin einer bestimmten Wespenart durchaus ein gewisse Ähnlichkeit mit einer Hornisse: die „Mittlere Wespe“ gehört – wie auch die Hornisse – zu den friedfertigen Wespenarten.

    Die Hamelner Beratergruppe, bestehend aus den ehrenamtlichen Helfern  und den Mitarbeitern der Naturschutzbehörden der Stadt Hameln und des Landkreises Hameln-Pyrmont, hat sich durch Fortbildungen und die bereits mehrjährigen Beratertätigkeiten die notwendige Sachkunde angeeignet. Sie hilft der Feuerwehr bei der Einhaltung der artenschutzrechtlichen Vorschriften und vor allem den Ratsuchenden, die Probleme im Umgang mit Wespen haben.

    Die gelbschwarze Färbung von Insekten erzeugt bei uns Respekt und führt mitunter zu unbegründeten Ängsten. Unbestritten gibt es wehrhafte Arten, die mit ihrem Stachel heftige Schmerzen verursachen können. Wenn aber bestimmte Verhaltensregeln eingehalten werden, ist auch mit diesen Insekten ein friedliches Auskommen möglich.

    Vor allem die Hornisse als größte Art der heimischen Faltenwespen verteidigt sich nur dann, wenn sie sich angegriffen fühlt. Wer Hornissen nicht stört, insbesondere Erschütterungen des Nestes, ein längeres Verstellen der Flugbahn und ein Berühren der Tiere vermeidet, wird auch nicht gestochen! Außerhalb der Nester angetroffene Tiere weichen Störungen oder einer Bedrohung durch Flucht aus. Hornissen ernähren sich in dieser Zeit nur von Baumsäften oder Blütennektar und sind auf der Suche nach Insekten, die zur Versorgung der Larven im Flug erbeutet werden. Aus diesen Gründen geraten Hornissen nur zufällig auf die Terrasse oder den Balkon.
    Aufgrund der fehlenden Informationen über ihre Lebens- und Verhaltensweisen werden die Stechimmen zu Unrecht verfolgt.

    Wespen und Hornissen unterliegen den Artenschutzbestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes. Nach den allgemeinen Vorschriften ist es verboten, wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Zudem dürfen deren Lebensstätten nicht ohne vernünftigen Grund beeinträchtigt oder zerstört werden. Verstöße gegen die Verbote können mit Bußgeldern geahndet werden. Die heimischen Bienenarten, zu denen auch die Hummeln gehören, und speziell die Hornissen sind als besonders geschützte Arten in der Bundesartenschutzverordnung aufgelistet. Bekämpfungen dieser Tiere oder das Zerstören von Hummel- oder Hornissennestern stellen Verstöße gegen die besonderen Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes dar und können sogar strafrechtlich verfolgt werden. Keinesfalls sollte daher eigenmächtig zur Giftspritze gegriffen werden!

    Bei Beachtung der folgenden Verhaltensregeln, die für alle nestbauenden Stechimmenarten gelten, ist auch in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Neststandort eine friedliche Koexistenz zwischen Tier und Mensch möglich.

    • Vermeiden Sie heftige Bewegungen und Erschütterungen im Abstand von 2 bis 3 Metern vom Nest.
    • Kleinkinder sollten gegebenenfalls durch Absperrungen vom Nest ferngehalten werden. Mit einem Sicherheitsabstand von 3-5 m zu einem Nest, das entweder direkt sichtbar oder indirekt durch ständigen Ein- und Ausflug der Tiere erkennbar ist, können Menschen eine Beunruhigung des Insektenvolkes vermeiden und dem Risiko eines Stiches aus dem Wege gehen.
    • Sehr hilfreich sind zudem die Fliegengitter, mit denen fast alle Hausöffnungen vor einem Einflug von Insekten abgesichert werden können.
      Wespen kehren immer auf demselben Weg zum Nest zurück. Unliebsamen „Zusammenstößen“ geht man deshalb am besten aus dem Weg, indem man Abstand zu den Einflugschneisen hält.
    • Achtung: Wer in den Einfluglöchern herumstochert oder auf das Nest einschlägt, löst im Wespenvolk eine Panik aus, die selten schmerzlos für den Angreifer bleibt!

    Quelle:  Presseinfo des Landkreises Hameln-Pyrmont / Juli 2016

    Der Imkerverein beim Umwelttag

    Auch der Imkerverein Hameln und Umgebung e.V. ist am diesjährigen Umwelttag vertreten.

    Am 23.08.2025  von 11:00 bis 18:00 Uhr  findest du uns in der Innenstadt nahe dem Hochzeitshaus.

    Besuch unseren Stand und erfahrene spannendes rund um die Bienen und die Imkerei. Freut dich auf:

    🔎ein Schaukasten mit lebenden Bienen – die Königin live erleben!

    💪 eine Honigschleuder – so kommt der Honig aus der Wabe

    🍯Honigverkauf direkt vom Imker – Regional, natürlich lecker

    🐝Schaubeute – Einblicke in den Aufbau und das Innenleben eines Bienenstocks

    Wir freuen uns auf deinen Besuch und interessante Gespräche mit dir.

    Kommt am 17.8.2024 ab 10 Uhr zum Pferdemarkt in Hameln. Wir wollen mit euch unser 150 jähriges Jubiläum mit euch feiern. Dafür haben wir euch einiges zu bieten.

    Jede Menge Infos zu Bienen, deren Haltung und dem Verein erhaltet ihr am Infostand. Ein voll ausgerüsteter Anhänger wartet auf euch z.B. einer Honigschleuder, Schauvolk mit Bildern zum erklären, jede Menge Imkereiausrüstung und natürlich Vereinsmitgliedern die euch Rede und Antwort stehen.

    Für die Mutigen unter euch haben wir auch ein lebendes Volk zur Besichtigung dabei - aber keine Angst natürlich sind sie hinter Glas und niemand kann etwas passieren.

    Honig, Met, Kerzen und viele andere Imkereiprodukte findet ihr an unserem Verkaufsstand inkl. fachmännischer und fachfrauischer Beratung und natürlich Probiermöglichkeit.

    Auch die Kleinsten sollen nicht zu kurz kommen. Kinderspielstationen nach dem Motto "Mach es wie die Biene!" mit kleinen Preisen warten auf euch. Zielanflug auf Blüten, Neckar sammeln, Polleneinlagerungswurf und Weiteres das euch bestimmt viel Freude bereitet wenn die Großen am Infostand verweilen.

    Am 18.08.2019 fand unser alljährliches Sommerfest statt. Gut dreißig Mitglieder fanden sich bei bestem Wetter ein und es wurde fleißig von den gespendeten Kuchen genascht.

    Nach einer kurzen Begrüßung durch unsern ersten Vorsitzenden Klaus Wollenweber gab uns unser Vereinsmitglied und Landtagsabgeordneter Dirk Adomat einen Einblick über die derzeitigen Tätigkeiten bezüglich unsere Bienen im niedersächsischen Landtag. 

    Dirk Adomat gibt einen Einblick

    Neben den Naschereien wurde natürlich viel gefachsimpelt und über die einzelnen Betriebsweisen diskutiert. Zu guter Letzt wurde bei Gegrilltem und Salat auch der Letzte noch mehr als satt.

    Nun freuen wir uns als Nächstes auf den Besuch in der Berufsimkerei Hänsel in Brakel...

    Honig von Imkern aus Hameln und Umgebung schmeckt
    nicht nur ausgezeichnet, er ist es auch.

    Qualität fördern und beim Verbraucher für heimische Qualität werben: Unter diesem Zeichen organisierte auch in diesem Jahr der Landesverband Hannoverscher Imker e.V. in Kooperation mit dem LAVES - Institut für Bienenkunde Celle wieder eine Honigprämierung.

    Über 6.000 Imkerinnen und Imker im Verbandsgebiet waren aufgerufen, bis zu drei verschiedene Honige zur Prämierung aufzustellen. Nach der Auswertung der im Verbandsgebiet eingereichten Honige können nun vier Imker aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont ihre Honige mit einer der begehrten Auszeichnungen versehen. Die Bekanntgabe der Ergebnisse und die Verleihung der Goldenen, Silbernen und Bronzenen Medaillen an die Teilnehmer wurde im Rahmen der vom Landesverband organisierten Kreiskonferenz am 20. Oktober 2018 in Walsrode durch den Vorsitzenden des Landesverbandes Jürgen Frühling und den Obmann für Markt- und Honigfragen Udo Kellner vorgenommen.

    Jeder Teilnehmer hatte jeweils drei 500 Gramm-Gläser einer Probe einzureichen, die mit einem neutralen Gewährstreifen des Deutschen Imkerbundes (D.I.B.) versehen sein musste. Anhand eines 5-Punkte-Schemas des Deutschen Imkerbundes wurden diese Proben einer intensiven Prüfung unterzogen. In jeder Kategorie mussten mindestens 3 der möglichen 5 Punkte erreicht werden.

    Alle Honige der Honigprämierung wurden im Honiglabor des LAVES – Institut für Bienenkunde in Celle untersucht. Es wurden der Wassergehalt, Naturbelassenheit (Enzymaktivitäten) sowie weitere Qualitätsparameter gemessen. Schließlich wurde im Labor des Bieneninstituts Celle eine eingehende mikroskopische Pollenanalyse durchgeführt. Durch die Pollenanalyse können diejenigen Blütenpflanzen ermittelt werden, welche die Bienen besucht haben.

    Nach genau festgelegten Richtlinien des D.I.B. beurteilte eine ehrenamtliche Expertenkommission unter Leitung von Obmann Udo Kellner die Honigproben. Zunächst stand die Aufmachung des Glases auf der Prüfliste. Im Anschluss daran wurde die Sauberkeit des Honigs, dessen Konsistenz, Geruch und Geschmack überprüft. Insgesamt entfielen bei der Honigprämierung auf die eingereichten Honige 24 Goldmedaillen, 13 Silbermedaillen und 5 Bronzemedaillen.

    Zu den Preisträgern aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont zählen Manfred Krause (Flegessen) sowie Reinhard Pointmayer und Ilka Meyer (Groß Berkel) mit einem 1. Platz in Gold. Bernd Bremeyer (Groß Berkel) wurden mit einem 2. Platz in Silber ausgezeichnet. Alle Teilnehmer konnten sich über das gute Ergebnis der Honigprämierung freuen.

    Die Honigprämierung wird von den Imkerinnen und Imkern des Landesverbandes gerne angenommen. In einem immer undurchsichtiger werdenden Markt spielen solche von neutraler Stelle verliehene Zeichen geprüfter Qualität eine wichtige Rolle für den Verbraucher. Die Prämierung zeigt dem qualitätsbewussten Verbraucher den Weg zu bestem heimischen Honig und zu ehrlichen, sorgfältig arbeitenden Imkern.

    Foto von den Preisträgern aus dem Imkerverein Hameln und Umgebung e.V.
    v.l.n.r. Reinhard Pointmayer, Manfred und Lydia Krause, Bernd Bremeyer und Ilka Meyer

    Foto von der Preisverleihung am 20.10.2018 auf der Kreiskonferenz in Walsrode

    Am Wochenende war es wieder soweit. Die jährlichen Umwelttage fanden wieder ihren Höhepunkt im Hamelner Bürgergarten und wir waren natürlich auch wieder mit dabei. Ein großes Thema war in diesem Jahr die Insektenwelt, deren Schutz und auch mögliche Folgen durch den Rückgang der Insekten. Viele Redner von Fach waren vor Ort und es wurden interessante Vorträge wie auch Diskussionen geführt. Für die Imker des Verein die ehrenamtlich mit dabei waren, bedeutete es wieder jede Menge "Arbeit oder auch Aufklärung" an der Basis. Viele nette Gespräche, Informationen und natürlich der Blick in ein echtes Bienenvolk stießen bei allen Beteiligten auf ein durchweg positives Resümee.